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Mietkautionsbürgschaft - einfach clever

Warum eine Mietkautionsbürgschaft beim Umzug Liquidität spart - Vorteile für Mieter und Vermieter.

Provisionslink, für Sie ändert sich der Preis nicht.

Eine Mietkautionsbürgschaft ersetzt die Barkaution: Statt Geld zu hinterlegen, stellt ein Versicherer oder eine Bank dem Vermieter eine Bürgschaft über die Kautionssumme. Das hilft vor allem beim Umzug, wenn die alte Kaution noch nicht zurück ist. Sie behalten Ihr Geld, der Vermieter ist ab dem ersten Tag voll abgesichert.

Hohe Kosten bei einem Umzug

Ein Umzug kostet: Umzugsfirma, Renovierung, Handwerker, vielleicht ein Monat doppelte Miete und dazu die neue Kaution. Die alte Kaution hilft dabei selten, denn der bisherige Vermieter darf sich mit der Abrechnung Zeit lassen. Nach der Rechtsprechung des BGH steht ihm eine angemessene Prüffrist zu, die je nach Einzelfall bei bis zu sechs Monaten liegen kann. Steht noch eine Nebenkostenabrechnung aus, darf er einen angemessenen Teil der Kaution bis dahin einbehalten.

Warum eine Mietkautionsbürgschaft?

Vorteil Mieter

Sie müssen die Kaution nicht bar aufbringen, Ihr Geld bleibt verfügbar. Einen Kredit nur für die Kaution brauchen Sie dann nicht.

Vorteil Vermieter

Der Vermieter hat sofort die volle Sicherheit. Eine Barkaution dürfen Mieter dagegen in drei Monatsraten zahlen (§ 551 Abs 2 BGB). Außerdem entfällt für ihn die Pflicht, das Geld getrennt von seinem Vermögen anzulegen (§ 551 Abs 3 BGB).

So funktioniert eine Mietkautionsbürgschaft

Als Kaution darf der Vermieter höchstens drei Nettokaltmieten verlangen. Statt diese Summe zu überweisen, legen Sie eine Bürgschaftsurkunde vor, zum Beispiel von der R+V Versicherung. Das geht allerdings nur, wenn der Vermieter zustimmt, denn verpflichtet ist er dazu nicht. Hat er nach dem Auszug berechtigte Forderungen, etwa für Schäden, kann er sich an den Bürgen wenden.

Wichtig: Zahlt der Bürge, holt er sich das Geld anschließend von Ihnen zurück. Die Bürgschaft schützt Sie also nicht vor den Kosten, sie verschiebt nur die Zahlung. Halten Sie die Forderung des Vermieters für unberechtigt, können Sie sich dagegen wehren und zu viel Gezahltes von ihm zurückverlangen.

Das kostet eine Mietkautionsbürgschaft

Sie zahlen eine jährliche Gebühr, die sich nach der Kautionssumme richtet. Rechenbeispiel mit 4,7 %:

  • Mietkaution: 1.500 €
  • Jahresbeitrag (4,7 %): 70,50 €
  • Monatlich: 5,88 €

Für eine kurze Überbrückung ist das deutlich günstiger als ein ausgeschöpfter Dispo oder ein Ratenkredit. Bedenken Sie aber: Die Gebühr zahlen Sie jedes Jahr, solange die Bürgschaft läuft, und sie ist weg. Nach fünf Jahren sind es im Beispiel schon 352,50 €. Eine Barkaution bekommen Sie beim Auszug samt Zinsen zurück, abzüglich berechtigter Forderungen.

Beenden können Sie die Bürgschaft erst, wenn der Vermieter die Bürgschaftsurkunde zurückgibt, etwa nach dem Auszug oder wenn Sie die Kaution doch noch bar hinterlegen.

Unser Tipp

Einer der großen Anbieter für Mietkautionsbürgschaften ist die R+V Versicherung. Online abschließen können Sie eine R+V Bürgschaft unter anderem über kautionsfrei.de. Vergleichen Sie vorher trotzdem die Jahresgebühr mit anderen Anbietern.

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