Ein Umzug kostet: Umzugsfirma oder Transporter, Renovierung, vielleicht neue Möbel, oft ein oder zwei Monate doppelte Miete und dann noch die Kaution für die neue Wohnung. Die alte Kaution hilft meist nicht weiter. Ihr bisheriger Vermieter darf sich nach dem Auszug eine angemessene Prüffrist nehmen, oft bis zu sechs Monate, und einen Teil einbehalten, solange die Nebenkostenabrechnung noch aussteht.
Gleichzeitig wird die neue Kaution fällig, erlaubt sind bis zu drei Nettokaltmieten (§ 551 BGB). Bei 900 Euro Kaltmiete sind das 2.700 Euro. Können Sie das nicht aus Rücklagen zahlen, bleiben zwei gängige Wege: der Kautionskredit und die Mietkautionsbürgschaft. Beide helfen über die Umzugsphase, funktionieren aber grundverschieden. Zur Erinnerung: Die Kaution sichert den Vermieter gegen offene Mieten und Schäden an der Wohnung ab. Zurück bekommen Sie sie erst nach dem Auszug.