MietkautionsBürgschaft – die clevere Alternative

Hohe Kosten bei einem Umzug

Bei einem Umzug kommen in der Regel viele Kosten auf einen zu. Umzugsunternehmen oder Leihwagen, Renovierungskosten, Handwerker, vielleicht neue Möbel, usw.
Dazu oft ein oder zwei Monate doppelte Mietzahlungen und natürlich die Mietkaution. Dummerweise kann man die Mietkaution der neuen Wohnung auch meist nicht mit der alten Mietkaution bezahlen, denn der Vermieter der alten Wohnung darf sich mindestens 6 Monate Zeit zur Auszahlung lassen (Überlegungsfrist nach § 286 Abs 1 Satz 1 BGB) und darüber hinaus auch noch Teile der Kaution einhalten, falls noch Betriebskosten offen sind bzw. Nebenkostennachzahlungen zu erwarten sind.

Warum eine Mietkautionsbürgschaft?

Vorteil Mieter

Die Mietkaution muss bei einem Umzug nicht in Bar gestellt werden, Sie können das Geld anderweitig verwenden, bzw. müssen keinen Kredit aufnehmen.

Vorteil Vermieter

Der Vermieter kann sicher sein, dass er die Kaution im Schadensfall erhält, denn dahinter stehen große Unternehmen.

Während eine normale Kaution in 3 Monatsraten gezahlt werden darf (§ 551 Abs 2 BGB), hat der Vermieter ab dem ersten Tag die volle Sicherheit.

Die ordnungsgemäße Pflicht zur Kautionsanlage und der Getrennthaltung von seinem Vermögen (§ 551 Abs 3 BGB) entfällt.

Weitere Informationen:  mietrechtslexikon.de

So funktioniert eine Mietkautionsbürgschaft

Der Vermieter erwartet 2 Monatskaltmieten als Kaution (gesetzlich erlaubt sind maximal drei Monatsmieten).
Der neue Mieter müsste für die Mietkaution allerdings einen teuren Kredit aufnehmen. Aus diesem Grund stellt er die Sicherheit lieber in Form der günstigen Mietkautionsbürgschaft.

Zieht der Mieter aus und es sind Schäden am Mietobjekt, bzw. es sind noch Nebenkosten offen, so kann der Vermieter direkt auf den Kautionsbürgen (z.B. R+V Versicherung) zugehen.
Zahlt der Mieter dann nicht, so wird der Bürge die Zahlung bis zur Höhe der vereinbarten Summe leisten und fordert vom Mieter dann die Summe zurück.

Sollten die Ansprüche des Vermieters unbegründet sein, so kann der Mieter jederzeit den gezahlten Betrag von seinem Vermieter zurückfordern.

Das kostet eine Mietkautionsbürgschaft

In der Regel sind Mietkautionsbürgschaften für unter 5% kosten jährlich zu bekommen und damit in der Regel deutlich günstiger als ein Ratenkredit.

Rechenbeispiel Mietkautionsbürgschaft

Mietkaution beträgt 1.500 EUR

Jahresbeitrag: 1.500 EUR x 4,7 % (Stand R+V Versicherung 9.1.2016) = 70,50 EUR

Dies entspricht 5,88 EUR pro Monat.[/box]

Wie man hier sieht, ist eine Mietkautionsbürgschaft deutlich günstiger, als ein Ratenkredit oder ein ausgeschöpfter Dispositionskredit. Darüber hinaus kann man bei Bedarf auch die Mietkautionsbürgschaft jederzeit kündigen (z.B. bei Auszug oder wenn man die Kaution bar zahlen möchte).

Unser Tipp, wenn es einfach sein soll:

Wir haben für Sie viel verglichen und unter anderem die R+V Versicherung als großen Anbieter für eine Mietkautionsbürgschaft gefunden. Im Internet ist der Abschluss einer R&V Bürgschaft unter anderem über  kautionsfrei.de möglich.

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